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Im 13.Jahrhundert lebte in Vietnam König Tran-Thai-Tong ;im Khoa Hu-Luc ( Lehren über Leerheit) fasste er seine Betrachtung in folgende Worte : Einst glühende Wangen und rote Lippen, Heute nun kalte Asche und weiße Knochen. Stellung und Ruhm,wenn auch unübertroffen, sind doch nur Teil eines langen Traums. Wie reich und edel du auch bist, Du bist trotz allem unbeständig. Eifersüchtig,stolz,dich klammernd an ein Selbst, doch dieses Selbst ist allzeit Leer. Kraftvoll, fähig und erfolgreich, doch liegt darin keine letzte Wahrheit. Warum unterscheiden zwischen Alt und Jung, da doch die vier Elemente auseinander fallen ? Risse zerfressen selbst Berge, der Held ist sehr viel früher tot. Das dunkle Haar auf unserem Kopf- kaum gewachsen, ist es auch schon weiß. Kaum verklungen die Wünsche zu unserer Geburt, da beginnt schon die Trauer um unseren Tod. Dies sechs Fuß hohe Skelett bleicher Knochen, wie ist es doch um Reichtum bemüht. Diese Hülle von Haut,gefüllt mit Blut, leidet Jahr um Jahr, nur weil sie festhält. |
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