
Der Phutthawat (Thai: เขถพุทธาวาส) ist der dem Buddha geweihte Bereich, der im Allgemeinen aus verschiedenen Gebäuden besteht, die von einer Mauer (Kampheng Kaeo) umschlossen sind:
Chedi (Thai: พระเจดีย์, Singhalesisch: dagoba) – ein meist glockenförmiger, nach oben spitz zulaufender Turm, manchmal begehbar und mit Blattgold überzogen.
Prang (Thai: พระปรางค์) – die thailändische Adaption der Tempeltürme, die die Khmer im historischen Angkorreich bauten, oft vorhanden in Tempeln aus der Sukhothai- und Ayutthaya-Zeit.
Bot oder Ubosot (Thai: โบสถ์ oder พระอุโบสถ) – Gebetshalle und heiligster Bezirk des Wat, in dem die Mönche ihre Zeremonien abhalten; der geweihte Bereich wird durch Grenzsteine, die Bai Sema, markiert.
Viharn (Thai: พระวิหาร) – ein Versammlungsraum für Mönche und Gläubige.
Hor Trai (Thai: หอไตร) – das Bibliotheksgebäude, hier werden die heiligen Schriftrollen (Tipitaka) aufbewahrt; eine besondere Bauform ist der kubische Mondop (Thai: พระมณฑป, ausgesprochen Mon-Dop).
Sala (Thai: ศาลา) – ein offener Pavillon als Platz zum Verweilen, schattiger Treffpunkt für Pilger. Sala Kan Prian (Thai: ศาลาการเปรียญ) – eine große, offene Halle, in der die Laien Predigten hören oder ihrem täglichen religiösen Unterricht beiwohnen können, wörtlich: Halle, in der Mönche für ihre Prian-Prüfung studieren.
Hor Rakhang (Thai: หอระฆัง) – ein Glockenturm, weckt die Mönche und ruft sie zu den morgendlichen und abendlichen Zeremonien zusammen.
Phra Rabieng (Thai: พระระเบียง) – eine nach innen offene Galerie umgibt oft das Zentral-Heiligtum.
Typisches Krematorium in einem thailändischen Wat Zusätzliche Hilfsgebäude werden je nach den lokalen Bedürfnissen errichtet, wie z. B. ein Krematorium oder auch eine Schule.
Die Gebäude können charakteristische Verzierungen aufweisen, z. B. Chofahs.
Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Wat